Veränderung in der Doppelspitze der Stiftung Zukunft Berlin (SZB): Beate Stoffers ist zur Nachfolgerin von Carolin Behr berufen worden. Sie ist damit nun sowohl Vorstandssprecherin neben Markus Dröge als auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Die 55-Jährige ist seit 2022 Geschäftsführerin der Stiftung. Zuvor war sie Staatssekretärin für Bildung im Berliner Senat gewesen. Behr ziehe sich aus beruflichen Gründen zurück, wolle aber zukünftig im Rahmen der Stiftungsarbeit aktiv bleiben. „Carolin Behr steht für eine hochkompetente und gut vernetzte neue Generation in der bürgerschaftlichen Arbeit“, wird Dröge zitiert. „Sie hat unserer Stiftung viele Impulse gegeben und ich bedauere sehr, dass sie sich nun wegen ihrer beruflichen Überlastung einen Schritt zurücknehmen muss.“
Gebündeltes bürgerschaftliches Engagement
Die Stiftung Zukunft Berlin bündle breites bürgerschaftliches Engagement und gebe ihm eine Stimme, so Stoffers. „Mit verschiedenen Formaten wie zum Beispiel dem Berlin-Forum sorgt sie dafür, dass Zivilgesellschaft und Politik verbindlicher zusammenarbeiten. Ich freue mich darauf, an diesem bundesweit einzigartigen Demokratieexperiment mitzuwirken: dem Wissenstransfer von über 500 ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern hin zu politischen Entscheidungen. Dafür bedarf es Offenheit von beiden Seiten. Dass wir in Berlin diese Offenheit leben können, ist nicht selbstverständlich, aber unabdingbar für ein demokratisches Miteinander.“
Über die Stiftung Zukunft Berlin
Die Stiftung Zukunft Berlin wurde 2006 aus dem Verein „Forum Zukunft Berlin“ gegründet und versteht sich als unabhängiges Forum für die Mitverantwortung der Berliner Bürger. In der Stiftung Zukunft Berlin engagieren sich mehr als 500 Bürger in mehr als 30 Initiativen mit jeweils fünf bis 40 ehrenamtlichen Mitgliedern. In ergebnisoffenen Dialogformaten, darunter das Berlin-Forum, werden Positionen und Argumente der Zivilgesellschaft zusammengetragen und auf Augenhöhe an die Politik weitergegeben. Drei Schwerpunkte prägen die Arbeit der SZB: erstens die großen Themen der Stadt, zweitens das Engagement für eine umfassende Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg und drittens das Engagement für Europa als übergeordneter Bezugsrahmen für die Metropole Berlin.
