Vorstandsmitglied Ralf Tepel geht nach 32 Jahren bei der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie in den Ruhestand. Auf ihn folgt der 44-jährige Daniel Heilmann.

Ralf Tepel war seit 32 Jahren bei der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim. Nun geht das Vorstandsmitglied, zuständig für die Bereiche Entwicklungszusammenarbeit inklusive indisches Bildungsinstitut, Fundraising sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zum 1. November 2021 in den Ruhestand. Nachfolger wird Daniel Heilmann.

Von der Max-Planck- zur Karl-Kübel-Stiftung

Heilmann arbeitete zuletzt bei der Max-Planck-Stiftung in Heidelberg, wo er Projekte weltweit zum Schutz von Menschenrechten leitete. Der promovierte Jurist bringt laut Karl-Kübel-Stiftung neben Fachwissen vielfältige Erfahrungen aus Auslandsaufenthalten in Asien und Afrika mit. Die Verwirklichung von Kinderrechten und der Schutz von besonders benachteiligten Kindern stand demnach bislang im Mittelpunkt seiner beruflichen Arbeit und passe somit „hervorragend zum Profil der Karl-Kübel-Stiftung“. „Mit Herrn Dr. Heilmann hat die Stiftung eine sehr erfahrene und in der Entwicklungszusammenarbeit profilierte Persönlichkeit gewinnen können. Gleichzeitig vollzieht sich ein weiterer Generationswechsel im Vorstand der Stiftung nach dem Beginn der Arbeit von Dr. Katharina Gerarts vor einem Jahr“, so Stiftungsratsvorsitzender Matthias Wilkes.

Mit fast 32 Jahren Betriebszugehörigkeit geht mit Ralf Tepel der dienstälteste Mitarbeiter der Stiftungszentrale in Bensheim in den Ruhestand. Während seiner beruflichen Laufbahn leitete er sieben Jahre die Abteilung Entwicklungszusammenarbeit und stand ihr seit 2006 als Vorstand vor. Unter seiner Leitung weitete die Karl-Kübel-Stiftung laut Pressemitteilung die Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern in Asien (Nepal, Myanmar) sowie Ostafrika (Äthiopien, Tansania) kontinuierlich aus und implementierte den Weltwärts-Freiwilligendienst.

Gründungsmitglied von Engagement Global

Auf bundesweiter Ebene initiierte Tepel zusammen mit anderen deutschen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) 2004 das Projekt NGO-IDEAs (Non-Governmental Organisations: Impact on Development, Empowerment, and Actions), um die Wirkungserfassung der NGOs zu verbessern und Instrumente zu entwickeln, die die Sichtweise der Menschen, die durch Entwicklungszusammenarbeit erreicht werden sollen, aktiv in die Planung und Bewertung von Projekten einbeziehen. NGOs aus ganz Deutschland und Indien, den Philippinen, Bangladesch und Ostafrika beteiligten sich daran und entwickelten eine Impact-Tool-Box, die heute als Standard anerkannt sei.

Eine gute und wirkungsvolle Zusammenarbeit der NGOs ist Tepel stets wichtig gewesen sowie den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dafür setzte er sich auch zehn Jahre als Vorstandsmitglied beim Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe ein. Als Gründungsmitglied im Kuratorium von Engagement Global machte er sich zudem für eine Entwicklungszusammenarbeit stark, die sich an Bedürfnissen und Entwicklungspotenzialen von Menschen, vor allem von Kindern orientiert.

 

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